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Aktualisiert am 02.02.2007


Zzt. befinden sich bei uns 3 Katzen in Pflege.
Hier sind ihre Geschichten:

Ratze oder Fummel, ein gemeinsames Foto gibt es leider nicht.
Im Oktober 2004 hatten wir 3 kleine Katzen vom Tierheim Bad Salzuflen übernommen, die dort abgegeben worden waren. Im Tierheim hatten sie schlechte Überlebenschancen, weil dort zu der Zeit die Ansteckung von Katzenschnupfen / -seuche sehr groß war. Junge Katzen verfügen noch nicht über ausreichenden Impfschutz. Wer einmal miterlebt hat, wie eine kleine Katze an so einer Krankheit verendet, wird uns verstehen.
Noch am ersten Wochenende mussten wir die drei zum Tierarzt bringen, weil eine der Kleinen Symptome einer Ansteckung zeigte. Der Tierarzt behandelte noch alle drei, die Kranke behielt er auf Station, wo sie zwei Tage später gestorben war.
Die überlebenden wurden von uns gepäppelt und nach vier Wochen wieder ins Tierheim zurück gebracht. Die schöne Nachricht: dort konnten sie zwischenzeitlich als "Ratze" und "Fummel" vermittelt werden.
Anton und Fritzchen
Anton und Fritzchen vor dem Kellerfenster

 

Unser Keller blieb aber nicht lange leer: Ende November kamen die nächsten zu uns: "Fritzchen" und "Anneliese". "Anneliese" wurde nach dem ersten Besuch beim Tierarzt in "Anton" umbenannt. Der Besuch hatte leider wieder seinen Grund: Katzenschnupfen. Am heftigsten erwischte es Anneliese/Anton, er hatte zwei Wochen schwer um sein Überleben zu kämpfen. Es drohte Flüssigkeitsverlust, deshalb war nicht nur das Füttern mit der Spritze nötig, sondern auch das Einflößen von verdünnter Milch. Er hat es überlebt, was hatten wir uns gefreut, als sich sein Zustand verbesserte. Die schlechte Nachricht: seitdem torkelt er mit seinen Hinterbeinen und wackelt manchmal mit seinen Kopf, wenn er aufgeregt ist. Die erste Zeit hatten wir Probleme, seine Behinderung zu akzeptieren, er tat uns leid. Er selbst kam am besten damit klar, passte sich an. Mittlerweile lässt er sich von keiner anderen Katze viel bieten, wir meinen, er ist der Chef in der Gruppe.
Tinkas Geschichte
Eines der wenigen Fotos von Tinka

 

Anfang Januar 2005 kam Tinka dazu, die von einer Freundin zu Hause gefunden wurde. Sie wohnt an einer stark befahrenen Straße und wir konnten sie überreden, Tinka im Tierheim abzuliefern. Tinka war als streunende Katze stark verlaust gewesen und hatte eine Entzündung am Po. Nach einer Woche Intensivstation beim Tierarzt lautete unsere Entscheidung: Weil es bei uns so gut lief, nehmen wir Tinka bei uns auf.
Tinka hatte großes Glück: Eine nette Frau aus Detmold interessierte sich per eMail eigentlich für eine andere Katze aus dem Tierheim. Aber der angebotene Besuch bei unseren Kleinen führte spontan zur Vermittlung von Tinka.
Bestätigung der Aussage: "Katzen suchen sich ihre Menschen aus!"
[Tinkas Geschichte

Cora
Cora auf dem sonnigen Platz vor dem Kellerfenster

 

Also waren unsere beiden Kater wieder alleine. Nicht lange, denn im Tierheim wurden wir auf zwei Katzen aufmerksam, die mit dem Stress im Tierheim durch die vielen anderen Katzen nicht klar kamen. So nahmen wir Cora und Max Planck bei uns auf. Max Planck führte sich anfangs als kleiner Rowdy auf, hat sich aber nach einigen Tagen gut eingelebt.

Max Planck
Max Planck ist nicht immer so verschlafen

 

Max Planck wurde am 26.08.2005 vermittelt. 

Alle sind ungefähr gleichaltrig. So wurden die folgenden Besuche beim Tierarzt zur Routine, wo sie in der Zwischenzeit geimpft (einschließlich Wiederholungsimpfung) und kastriert wurden.

Und so leben sie immer noch bei uns im Keller und haben in den letzten Wochen erlebt, dass die Welt da draußen nicht nur weiß ist. Jetzt blüht es draußen und Vögel ärgern sie vor dem Kellerfenster. So weit es der Stress mit unserer eigenen Katze zulässt, holen wir die vier täglich für ungefähr 2 Stunden zu uns ins Wohnzimmer. Da ist es ganz besonders schön mit anzusehen, wie Anton trotz seiner Behinderung über das Parkett fegt und sogar den großen Kratzbaum erklimmt.

Aber es wird Zeit, für die drei ein neues Zuhause zu finden. Im Internet sind sie vom Tierheim veröffentlicht, bisher leider ohne Erfolg. Flugblatt-Aktionen haben auch nichts geholfen. Deshalb jetzt der Weg über diese Web-Seiten, in der Hoffnung, dass sich doch noch Katzenfreunde für unsere Sorgenkinder finden.
Auf den nächsten Seiten werden wir alle vier noch Mal ausführlich beschreiben.
Wir werden auch in lockerer Folge in einem Tagebuch berichten, wie viel Spaß die vier uns bereiten.
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