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Aktualisiert am 06.08.2006


Die zzt. größte Attraktion für unserer Kellerkinder ist das neu gebaute Freigehege.

Wir rechnen damit, dass unsere Pflegekatzen nicht mehr vermittelt werden können. Nach ca. 15 Monaten kann man schon zu diesem Gedanken kommen. Deshalb haben wir uns bereits vor Monaten mit der Frage beschäftigt, wie wir Anton, Fritzchen und Cora gesicherten Freigang ermöglichen können. Dabei mussten wir folgende Rahmenbedingungen berücksichtigen:

  • Kati, unsere Prinzessin genießt als Ureinwohner räumlich uneingeschränkt Freigang. Das hat zur Folge, dass wir eine zweite Katzenklappe einplanen müssen. Kati versteht sich leider nicht gut mit den drei Neuen, was bedeutet, dass wir Wege planen müssen, wo sie sich nach Möglichkeit nicht begegnen.

  • Das Grundstück ist mit 450 m² klein und hat eine Hanglage. Damit sind die Stellmöglichkeiten für ein Freigehege sehr begrenzt. Die komplette Einzäunung des Grundstücks schied aus, weil wir uns selbst nicht einschränken wollten und wir damit auch den Auslauf von Kati radikal beschränkt hätten.

  • Das Katzenzimmer befindet sich in einem der vorderen Keller; dort, zur Straßenseite sollte das Freigehege nicht hin.

Nach gründlichen Überlegungen entschieden wir uns für diese Lösung:

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Blick aus dem hinteren Garten zur Straße

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Von der Straße aus gesehen

Das Freigehege steht seitlich neben dem Haus. Es wird baulich auf der einen Seite  durch unser Haus begrenzt, auf der andere Seite durch das Carport des Nachbarn. Es steht auf einem Teil der Terrasse, der vom Balkon überdeckt wird. Zu diesem Terrassenteil gibt es zwei Terrassentüren (Küche und Wohnzimmer) und einen Kellerlichtschacht. Über die Terrassentür zum Wohnzimmer haben die Katzen den gewohnten Kontakt zu uns; über den Kellerlichtschacht soll ihnen der direkte Zugang von ihrem Katzenzimmer ermöglicht werden.
Durch die räumliche Anordnung am Haus, in der Hausecke unter dem Balkon, reduziert sich der "Bau" um ca. 30%. Nur der vordere und hintere Teil und die Grenze zum Nachbarn musste mit Zaun versehen werden. Aus dem Zaun zum Carport des Nachbarn ist eine Sichtschutzwand geworden. Die ist sicherer und stabiler.
Nach vorne und nach hinten gibt es Türen.

Nachteil, der uns Sorge bereitet: Wenn die Türen des Freigeheges geschlossen sind, hat Kati auf dieser Hausseite kein Durchkommen mehr. Die Terrassentür zur Küche ist "ihr Hauseingang".

Die Entstehung des Freigeheges ist im Fotoalbum dokumentiert.
Was die Drei u.a. draußen erleben, ist im Tagebuch (Einträge ab 12.06.2006) festgehalten.
Zwischenzeitlich ist auch
der Ausgang vom Keller fertig.
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