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Aktualisiert am 25.05.2005



Anton und Fritzchen, ein starkes Team
Anton und Fritzchen sind zwei Brüder, die gern zusammen bleiben möchten.
Beide sind geimpft und kastriert und möchten gern Freigang haben. Sie sind jetzt ca. 7 Monate alt.

Anton in seiner Hängematte vor der Heizung
Anton leidet aufgrund einer Kleinhirn-Ataxie (... er wurde bereits im Mutterleib mit dem Parvovirus infiziert) an einer leichten neurologischen Störung. Dadurch ist er nicht ganz so flink und geschmeidig wie andere Katzen und er hat einen etwas staksigen Gang, kippt manchmal seitlich weg.  Wenn er sehr aufgeregt ist, wackelt auch sein Köpfchen. Geistig ist er aber voll fit. Diese Behinderung stört ihn überhaupt nicht, er tobt und spielt wie die anderen. Er ist sogar der Boss in der Katzengruppe und hat das Sagen ! Im Laufe der Zeit hat sich Anton’s Wackelei deutlich gebessert und es ist zu erwarten, dass sich die Behinderung noch weiter verbessert. Behandeln kann man diese neurologische Störung nicht, es fallen also keine Extra-Tierarztkosten an. Wer sich über diese Krankheit genauer informieren will, dem sei folgende Website ans Herz gelegt: www.luna-cat.de Hier wird die Kleinhirn-Ataxie sehr schön erklärt. Weil Anton (vor allem zu Beginn der Erkrankung) sehr wacklig und langsam war hatte er sehr schnell seine Spitznamen weg. Wir rufen ihn auch  „Schnecke“ oder sprechen von unserem „Wackeldackel“.
Anton ist ein ganz besonderer Kater, man muss ihn einfach lieb haben. Er ist nur lieb, Krallen zeigt er nur gegenüber renitenten Artgenossen (oh ja, er kann sich sehr wohl wehren) und er möchte auch seine Streicheleinheiten haben. Und er ist stubenrein, was leider bei Tieren mit Kleinhirn-Ataxie nicht selbstverständlich ist. Anton hat erfreulicherweise nur eine vergleichsweise leichte Behinderung und er ist wirklich ein traumhafter, liebenswerter und lebensfroher Kater.

Fritzchen: der Platz an der Sonne vor dem Kellerfenster
Fritzchen, der Bruder von Anton ist der Charmeur, der Draufgänger auf liebenswerte Art. Da er wie auch Bruder Anton bisher nichts Böses kennen gelernt hat, ist er zu jedem freundlich, aufgeschlossen und neugierig. Fritzi ist der Oberschmuser: sein kleiner eingebauter Motor brummt schon, wenn er seine Menschen nur sieht und dann will er bitte schön sofort auf den Schoß und gekrault werden. Ein schlauer und gelehriger Bursche ist unser Fritzchen. Er apportiert mit Begeisterung Fellmäuse, die er unermüdlich dem Werfer wiederbringt und zu Füßen legt. Am liebsten mag er Tobe-Spiele. Und er ist ganz traurig, dass er zur Zeit nicht all die vielen Mücken fangen kann, die vor seiner Nase (getrennt durch die Fensterscheibe) rumtanzen. Fritzchen ist ein absoluter Traumkater, mit ihm kann man sehr viel Spaß haben.

Die beiden müssen doch zusammen bleiben, oder?
Wir möchten die beiden nicht trennen. Deshalb suchen wir ein Zuhause, wo Freigang möglich ist. Aber wegen Anton’s Behinderung sollte es gesicherter Freigang sein. Optimal wäre ein katzensicher eingezäunter Garten oder ein genügend großes Außengehege, ggf. auch ein vernetzter Balkon.

Und natürlich Menschen, die die beiden lieb haben, denn das geben sie 1000-fach zurück. Gegen freundliche Katzengesellschaft haben die beiden nichts einzuwenden.

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